Buch – bók: Gebrauchsanweisung für Island

Gebrauchsanweisung für Island

Autor: Kristof Magnussons

gebunden: 208 Seiten / alternativ: Kindle-Version

ISBN-10: 3492277365

Klappentext laut Amazon:

Trolle und Elfen, heiße Quellen und Vulkane, die ganz Europa lahmlegen: Der halb deutsche, halb isländische Schriftsteller Kristof Magnusson zeigt uns das sagenhafte Island wie das alltägliche – das jüngste Land der Erde, das vom Erdbeben bis zur Finanzkrise keinen Unfug auslässt. Er kennt das Sterben der Fischerdörfer und die Landflucht, nimmt uns mit in Nationalparks und zu Sommerfestivals, bei denen die Isländer in Scharen zelten. Er verrät, wie das Nachtleben in Reykjavík und wie die isländische Schwimmbadkultur funktioniert. Warum hier jeder zwei Jobs hat und wie die Banken größer werden konnten als der Staat. Weshalb die Sagas für die isländische Kultur immer noch so wichtig sind. Und was es mit der »Kochtopfrevolution« auf sich hat.

zum Buch:

Wer Anekdoten und einen kurzweiligen Schreibstil zu schätzen weiß, wird das Buch bald durchgelesen haben.

Anfänglich wird es als „Reiseführer“ tituliert, aber mit den Anekdoten und Erzählungen darin, bleibt einem sicher mehr hängen, als nur Zahlen, Fakten und Daten. Genau deswesen zahlt es sich aus, das Büchlein zu lesen.

Fürs Lernen der isländischen Sprache ist es nicht unbedingt geeignet, aber um einen ersten Eindruck über das Land Island zu bekommen – dafür sollten wir zumindest einen kleinen Blick riskieren.

Wer sich für Geschichte interessiert, für den bekommen Begriffe wie „Kochtopfrevolution“ schlagartig eine ganz neue Bedeutung und die Geschichte dahinter ist einerseits amüsant (eine IKEA Filiale, in der es keinen einzigen Holzkochlöffel mehr gibt – wie soll das denn funktionieren? 😉 ) andererseits hilft es zu verstehen, wieso Isländer sich nicht unbedingt alles bieten lassen können / wollen – worauf sie wirklich stolz sein können!

Als Reiseführer per se ist es wohl weniger gut geeignet, aber wenn Isländer auch nur ansatzweise so sind, wie in diesem Buch beschrieben, dann kann man das Volk im hohen Norden eigentlich nur lieben 🙂

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